Warum Watt als Maß ausgedient hat
Bei Glühlampen war der Zusammenhang zwischen Verbrauch und Helligkeit fest: mehr Watt, mehr Licht. Deshalb konnte man in Watt denken. Bei LED gilt das nicht mehr, weil die Effizienz je nach Bauart stark schwankt.
Die Helligkeit steht deshalb in Lumen auf der Verpackung. Als grobe Orientierung: Eine klassische 60-Watt-Glühlampe entsprach etwa 700 bis 800 Lumen. Wer diesen Wert kennt, kann jede LED einordnen.
Watt bleibt trotzdem relevant, nur für eine andere Frage: nämlich was der Betrieb kostet. Zwei Lampen mit gleicher Lumenzahl können unterschiedlich viel verbrauchen.
Die drei Zahlen auf der Packung
| Lumen (lm) | Helligkeit, 60-W-Glühlampe ≈ 700–800 lm |
| Kelvin (K) | 2700 warmweiß, 4000 neutral, 6500 tageslichtweiß |
| Farbwiedergabe (CRI/Ra) | ab 90 gut, darunter wirken Farben flau |
| Watt (W) | sagt nur den Verbrauch |
Lichtfarbe entscheidet über die Wirkung des Raums
Warmweiß um 2700 Kelvin liegt nahe an dem, was Glühlampen erzeugt haben. Es wirkt ruhig und eignet sich für Wohn- und Schlafräume.
Neutralweiß um 4000 Kelvin wirkt sachlicher und lässt Kontraste deutlicher erscheinen. Das ist der übliche Wert für Küche, Bad und Arbeitsplatz.
Tageslichtweiß ab 5500 Kelvin ist im Wohnbereich meist zu kühl. Es hat seinen Platz dort, wo Farben genau beurteilt werden müssen.
Wichtig ist vor allem Einheitlichkeit: Verschiedene Lichtfarben in einem Raum fallen unangenehm auf, auch wenn jede für sich passt.
Wann Leuchten günstig sind
Leuchten sind weniger saisonal als Gartenmöbel, folgen aber dem Möbelkalender: Aktionen häufen sich im Spätsommer und im Januar, wenn Kollektionen wechseln.
Dazu kommt ein zweiter Rhythmus: Designleuchten laufen über Jahre und werden selten reduziert, während Einstiegssortimente häufiger im Preis schwanken. Der Verlauf zeigt, in welche Gruppe ein Artikel gehört.
Unsere Erhebung für diesen Bereich läuft seit dem 30. August 2026 und umfasst derzeit acht Angebote.